| Geschichte
Entstehung und Entwicklung von GEMEINSAM FÜR BERLIN
Berlin als deutsche Hauptstadt gewinnt mehr und mehr Einfluss in den Bereichen Politik, Kultur, Medien und Trends - eine große Herausforderung für die Christen in der Stadt! Der Auftrag des Herrn der Kirche ist eindeutig: Menschen in den unterschiedlichsten Kulturen, Gruppen und Milieus sollen mit der Botschaft von Jesus Christus erreicht werden und von der Liebe Gottes berührt werden. Christen sollen durch ihr Gebet, Zeugnis und Engagement die vielfältigen Bereiche und Strukturen unserer Gesellschaft verändern. Dadurch gewinnt das Reich Gottes in unserer Stadt Gestalt.
Bei allen vorhandenen Ansätzen auf unterschiedlichen Ebenen gab es in früheren Jahren oft mehr Nebeneinander als Miteinander. Auf unterschiedliche Weise haben der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg und die Evangelische Allianz Berlin verschiedene Kirchen, Gemeinden und Frömmigkeitsprägungen miteinander verbunden. Projekte wie ProChrist, Jesus-Tag, Treffen von Pastorenkreisen u.a. haben das ihre zu einer wachsenden "missionarischen Ökumene" getan.
Seit 1999 hat sich das überkonfessionelle Frühstücks- und Gebetstreffen GEMEINSAM FÜR BERLIN gebildet, ein Vorläufer für das spätere Netzwerk. Hier trafen sich zweimal im Jahr Verantwortungsträger aus der einen Kirche Jesu Christi unter dem Aspekt einer missionarischen Gesamtsicht für Berlin zum Austausch und zum Gebet. Sie suchten eine Antwort auf die Frage: Wie können wir als Christen verschiedener Traditionen und Prägungen voneinander profitieren, uns gegenseitig ergänzen - und damit unserem gemeinsamen Auftrag besser gerecht werden?
Der Verein GEMEINSAM FÜR BERLIN entstand Ende 2001, weil mehr und mehr der Überzeugung waren, dass die großen Herausforderungen der Hauptstadt ein konkreteres Zusammenwirken der Christen und Kirchen erfordern. Mitte 2002 wurde das Büro eröffnet und Gerhard Schönborn als dessen Leiter und für die Öffentlichkeitsarbeit angestellt. Im Herbst begann der landeskirchliche Pfarrer Axel Nehlsen seinen Dienst als vollzeitlicher Geschäftsführer des Netzwerks. |
|
|